Der ultimative Studentenalltag

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Es ist Mittwochmorgen 6 Uhr, der Wecker klingelt. Draußen ist es noch dunkel und die Nacht hat eine kleine Schneedecke hinterlassen. Nun heißt es aufstehen und fertig machen, denn um 7 Uhr ist Abfahrt, um nicht zu spät zur Vorlesung zu kommen. Wie jeden Morgen, wenn die erste Vorlesung um 8 Uhr beginnt, darf ich mich auf starken Berufsverkehr einstellen und darauf, dass der Weg zur Hochschule mal wieder doppelt so lange dauern wird, wie eigentlich.
An der Hochschule angekommen geht der Kampf um einen Parkplatz los. Wer früh genug kommt hat noch keine Probleme, allerdings wird es ab 9:30 Uhr schon fast unmöglich einen Platz zu bekommen, sodass viele Studenten Strafzettel sammeln. Gerade, seitdem ein Teil des Parkplatzes wegen Umbauarbeiten an der Hochschule gesperrt wurde, was pünktlich zu Semesterbeginn geschah.

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Um kurz vor 8 Uhr treffe ich mich mit meinen Kommilitonen im Vorlesungsraum, die erste Stunde beginnt. Es sind noch nicht viele Studenten anwesend, nach und nach kommen immer wieder müde Gesichter in den Raum geschlichen. Der Professor lässt sich davon nicht ablenken und erzählt munter weiter von den spannenden Themen der Informatik. Die meisten sind ständig am Gähnen und versuchen dem Prof zu folgen, bei den ganzen Themen, die er anspricht. Eine große Beteiligung gibt es noch nicht. Nach 90 Minuten ist dann auch endlich der erste Block geschafft, nun geht es für die meisten erst mal in die Mensa zur langen Schlange vor dem Kaffeeautomaten.

Kaffee, Trinken, Studenten, Pause

Die Pause ist viel zu schnell vorbei und schon beginnt die nächste Stunde. Nun sind wir selbst dran, Programme zu programmieren und unserer Kreativität freien Lauf zu lassen. Diese Übungsstunden vergehen immer recht schnell, da sie eindeutig mehr Spaß machen, als die träge Theorie und das dauerhafte Zuhören.
Über die Hälfte der Stunden ist nun geschafft, es geht zur nächsten Übung, in den wohl stickigsten Raum der Hochschule. Der Raum ist nun voll belegt, die letzten Langschläfer sind mittlerweile auch anwesend, um nicht allzu viel Stoff nachholen zu müssen. Der Professor startet voll motiviert in die Übung und nimmt auch gerne einfach mal Studenten dran, die davon nicht immer begeistert sind. Je mehr wir uns mit dem Stoff beschäftigen, desto interessanter wird er und auch diese Übung geht schnell vorbei.
Nun ist für die meisten Feierabend für heute. Mittwochs ist an der Hochschule für alle Studiengänge bereits um 13:10 Uhr Ende, da anschließend noch Besprechungen und organisatorische Veranstaltungen geplant sind.

Organisation, Student, Konferenz

Nun heißt es, auf in den Kampf und ab zur Mensa. Unsere Mensa ist meist sehr voll und man bekommt mit mehreren Leuten nur sehr schwer zusammen einen Platz. Nach längerer Suche verlassen dann andere Studenten die Mensa und es werden ein Paar wenige Plätze frei. Schnell hin, bevor andere die Chance ergreifen. An den Schlangen der Essenausgabe ist um die Uhrzeit auch sehr viel los, sodass man sich drauf einstellen kann, dass es ein Weilchen dauert. Das Personal ist, wie immer, sehr freundlich. Das Essen schmeckt, wie in einem vergangenen Blogbeitrag erwähnt, sehr lecker.
Für mich und bestimmt auch andere geht es jetzt zur Arbeit. Der Tag ist dafür gut geeignet, da an den anderen Tagen die Vorlesungen meist später gelegt sind.

Wenn ich dann spät abends endlich nach Hause komme, freue ich mich auf meine Couch und schaue meine geliebten Serien weiter. Für den nächsten Tag wird noch die Tasche gepackt, kurz in die Unterlagen geschaut und schon ist der Tag vorbei.

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2 Replies to “Der ultimative Studentenalltag”

  1. Der Achselgeruch der Hardcore-Informatiker beißt mir täglich aufs Neue in meiner semi-sensitven Nase.

    #nuffsaid

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