Die richtigen Vorsätze fürs neue Jahr – wie du das Studium besser in den Griff bekommst

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Prokastination ist im Studium dein zweiter Vorname und die Wörtchen „hätte, könnte, wollte“ sind dein ständiger Begleiter? Du hast stets viele gute Vorsätze und eine imaginäre To-Do Liste, die unglaublich lang ist, aber nie abgearbeitet wurde?

Tschüss 2017 und Willkommen in 2018, dem Jahr in dem alles anders wird. So zumindest die Theorie. Die Neujahrsvorsätze sind vielfältig und für Studenten sind es oftmals Ziele wie zum Beispiel anzufangen für die Klausur zu lernen, endlich die lang aufgeschobene Hausarbeit abzugeben oder zumindest schon mal mit der Literaturrecherche anzufangen. An genau diesem Punkt beginnt das Problem: „Ach, das mache ich morgen“. Aus morgen wird dann schnell mal übermorgen, die nächste Woche, der nächste Monat oder auch ganz einfach nie.

Die meisten Neujahrsvorsätze sind nämlich viel zu ungenau, überfordern dich oder schießen am Ziel vorbei. Damit dir das im kommenden Jahr nicht mehr passiert und all die guten Vorsätze fürs Studium nicht schon im Januar aufgegeben werden, haben wir in diesem Artikel nützliche „Vorsätze“ zusammengestellt, die dich beim Studieren wirklich weiterbringen und deinem Studium ordentlich auf die Sprünge helfen. Diese 16 Vorsätze helfen dir dabei, das Beste aus deinem Studium herauszuholen – und zwar ohne, dass du dich selbst stark unter Druck setzen musst. Nach diesen Vorsätzen kann das neue Jahr ruhig beginnen und du bist Startklar. 😉

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16 Vorsätze, die dir im Studium & im neuen Jahr helfen

1. Vorsatz: Schlaf dich aus!

Bevor du beim Studieren richtig Gas geben kannst, musst du erstmal dafür sorgen, dass du in der richtigen Verfassung bist. Und dazu musst du ausgeschlafen sein. Denn: Mehr Schlaf führt zu mehr Energie und dadurch kannst du viel schaffen und produktiv sein. Schlafmangel lässt dich träge werden und macht langfristig krank. Das Beste, das du also tun kannst, um mehr zu schaffen ist: Ausschlafen.

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2. Vorsatz: Hör auf mit dem Multitasking!

Multitastking ist ein Produktivitätskiller: es macht dich ineffizient und ineffektiv. Du beschäftigst dich zwar mit vielen Dingen – erledigst diese aber in schlechter Qualität und sorgst damit für eine konstante Überforderung, die dich nicht weiterbringt. Singletasking hingegen funktioniert viel besser: Dort bündelst du deine Kraft und Konzentration auf eine einzige Aufgabe, wodurch du viel schneller und entspannter vorwärtskommst. Am besten teilst du deine Aufgaben in kleine Schritte ein und erledigst dann einen nach dem anderen.

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3. Vorsatz: Arbeite und Lerne in Etappen!

Da wir gerade bei kleinen Schritten sind: Gewöhne dir an, in kurzen, intensiven Etappen für dein Studium zu arbeiten und vergiss ewig lange Lernsessions. Erstens fehlt dir dafür die Motivation und zweitens hält deine Konzentration ohnehin nicht so lange an. Wenn du aber in kurzen Einheiten (getrennt von kleinen Pausen) vorgehst, kannst du dein Leistungsniveau konstant hoch halten und hast unterm Strich sogar mehr Freizeit zur Verfügung, weil du in weniger Zeit mehr schaffst.

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4. Vorsatz: Study smart, not hard! – Erhöhe die Produktivität beim Lernen

Beim Studieren geht es nicht darum besonders lange und mit möglichst viel Aufwand zu lernen – es geht darum die wichtigsten Inhalte zu verstehen und zu verinnerlichen. Und mit den richtigen Strategien kannst du dabei Zeit sparen. Denn nur, weil du beschäftigt bist, heißt das nicht, dass du auch produktiv arbeitest. Analysiere deshalb deine Arbeitsweise und finde mindestens drei Dinge heraus, die du zwar erledigst, die dich aber kaum weiterbringen. Diese Dinge sind ab jetzt für dich gestrichen! Und versuche den Stoff auf eine Weise zu lernen, die für dich am besten geeignet ist. Probiere dafür einfach verschiedene Lernstrategien aus und entscheide dich am Ende für die, mit denen du den größten Lernerfolg hattest.

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5. Vorsatz: Hege und pflege deine Kommilitonen!

Während deines Studiums sind deine Kommilitonen deine zweite Familie. Ihr seid ein Team und in schwierigen Zeiten füreinander da. Damit das auch in Zukunft so bleibt, musst du nur eins tun: Kümmere dich um deine Kommilitonen, höre ihnen zu und sei lieb zu ihnen. Gib deinen Freunden Halt und unterstütze sie, wo du nur kannst – dann werden sie das Gleiche auch für dich tun. Besonders hilfreich vor Klausuren ist es, wenn ihr Lerngruppen bildet und euch gegenseitig den Stoff erklärt und abfragt.

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6. Vorsatz: Plane dein Studienjahr / Studium!

Meistens lassen viele Studenten ihr Studium auf sich zukommen. Im Groben wissen sie zwar, was demnächst ansteht und wann in etwa die Prüfungstermine liegen; doch die Wenigsten haben einen übersichtlichen Plan. Dabei kann eine solche Agenda sehr hilfreich sein: Wenn du dein Studienjahr im Vorfeld planst, hast du von Anfang an Orientierung und studierst mit weniger Stress und kommst so auch schneller und erfolgreicher durch dein Studium.

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7. Vorsatz: Plane deinen nächsten Tag!

Menschen, die den kommenden Tag planen und grob durchstrukturieren sind deutlich glücklicher und zufriedener mit ihrem Leben als die, die es nicht tun. Der Grund: Sie schaffen unglaublich viel und erreichen ihre Ziele zu 95% eher als diejenigen, die keine Tagesplanung haben, da sie sich schon im Vorfeld überlegt haben, was sie an diesem Tag tun wollen. Gewöhne dir deswegen an, jeden Abend für fünf Minuten deinen nächsten Tag zu planen. Skizziere nur ganz grob, was du morgen erledigen möchtest und an was du unbedingt denken musst.

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8. Vorsatz: Erweitere deinen Horizont!

War dein letztes Jahr geprägt von eingefahrenen Strukturen und viel zu viel Alltag? Dann löse dich 2018 von ein paar monotonen und schlechten Verhaltensmustern und erweitere deinen Horizont. Suche gezielt nach schönen Alternativen, die dir gut tun und zu deiner Persönlichkeit passen. Vielleicht reicht es auch schon hin und wieder ein neues Buch aus einem für dich eher ungewöhnlichen Genre zu lesen.

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9. Vorsatz: Sortiere deine Gedanken!

Dein Kopf ist voll. Täglich musst du an 1.000 Dinge denken und unzählige neue Eindrücke aufnehmen. Das Problem dabei ist: Diese Informationsflut blockiert dich; deine Gedanken kommen nicht zu Ruhe und zerstören deine Konzentration. Deshalb ist es wichtig, dass du in deinem Kopf regelmäßig aufräumst und dir Klarheit verschaffst.

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10. Vorsatz: Stehe eine halbe Stunde eher auf!

Wenn du nicht zu der Frühaufsteherfraktion gehörst, kannst du den Jahreswechsel prima dazu nutzen, einen symbolischen Neuanfang deiner Aufstehgewohnheiten einzuläuten. Nimm dir dabei nicht zu viel vor, sondern versuche einfach jeden Tag ein paar Minuten eher aufzustehen – maximal aber eine halbe Stunde früher als sonst. Wie du es schaffst leichter aufzustehen, kannst du hier nachlesen. In dieser „zusätzlichen“ Zeit kannst du dann entweder etwas lesen, in Ruhe frühstücken oder etwas Anderes tun, was dir Spaß macht. Sobald du dich an die neuen Zeiten gewöhnt hast, kannst du zu Aktivitäten wie Sport oder einer kleinen Lernsession übergehen.

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11. Vorsatz: Mach ein Praktikum oder suche dir einen Job als Studentische Hilfskraft!

Ob als freiwillige Orientierungshilfe für die spätere Berufswahl oder einfach als Pflichtbestandteil des Studiums, ein Praktikum schmückt jeden Lebenslauf und legt wertvolle Grundsteine für die weitere Karriere. Es gibt viele Möglichkeiten, wie zum Beispiel Teilzeitpraktika und Werkstudentenjobs, welche dir nicht nur die praktische Erfahrung neben dem Studium, sondern darüber hinaus eine interessante Vergütung bieten.

Oder du entscheidest dich für einen Job als studentische Hilfskraft: Hier kannst du erste Forschungsluft schnuppern und herausfinden, ob dir wissenschaftliches Arbeiten liegt. Außerdem kannst du praktische Erfahrungen sammeln und mit wissenschaftlichen Mitarbeitern an deiner Uni netzwerken. Wenn du dir im neuen Jahr etwas dazu verdienen möchtest, ist ein Job als Studentische Hilfskraft genau das Richtige für dich.

Also: Raus aus der Komfortzone und rein in die Praxis!

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12. Vorsatz: Lass Stress nicht an dich heran!

Während deines Studiums wird es immer Phasen geben, in denen du unter Druck stehst und gestresst bist – das gehört einfach dazu. Doch du kannst lernen, wie du mit diesem Stress umgehen, ihn nutzen und auch wieder abbauen kannst. Das hilft dir nicht nur beim Studieren, sondern auch langfristig für dein ganzes restliches Leben.

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13. Vorsatz: Sage der Prokrastination den Kampf an!

Wenn es ein Problem gibt, mit dem alle Studenten dieser Welt zu kämpfen haben, dann ist es die Prokrastination. Das Aufschieben wichtiger Aufgaben. Dabei ist Prokrastinieren ganz natürlich und an sich kein großes Problem. Es ist ein körpereigener Schutzmechanismus, der dich vor unangenehmen Aufgaben schützen möchte. Doch leider sind es oft diese unangenehmen Aufgaben, die dich im Studium und im Leben weiterbringen. Und deshalb musst du dich diesen Situationen stellen, dich selbst überwinden und einfach loslegen.

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14. Vorsatz: Halte dir deine Wochenenden frei!

Studieren bedeutet nicht nur Arbeit. Wenn du während der Woche fleißig bist, produktiv lernst und vielleicht noch einen Nebenjob hast, brauchst du am Wochenende auch mal Zeit zur Erholung. In hektischen Phasen kannst du das nicht immer einhalten, aber generell solltest du dir deine Wochenenden für schöne Dinge frei halten.

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15. Vorsatz: Übertreibe es nicht mit der Perfektion!

Perfektionismus ist ein heikles Thema. In dieser Hinsicht gibt es genau zwei Arten von Menschen: Die einen bezeichnen sich als perfektionistisch und mögen diese Eigenschaft; die anderen beschränken sich nur auf die wesentlichen Punkte und halten Perfektionismus für eine böse Gefahr. Dabei ist Perfektionismus weder gut noch schlecht. Er ist beides. Das Streben nach Perfektionismus kann dich zu neuen Höchstleistungen anspornen; es kann dich aber auch krank und unglücklich machen. Deshalb musst du lernen, wie du deinen Perfektionismus im Studium richtig einsetzt, ohne dich dabei auszubeuten und kaputt zu machen. Denn wie überall sonst gilt: Die richtige Dosis zählt.

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16. Vorsatz: Nutze deine Zeit besser aus!

Lass mich raten: Du hast zu wenig Zeit. Willkommen im Club. Wir alle haben wenig Zeit. Und nur, weil du gerade studierst, heißt das noch lange nicht, dass du deine Zeit sinnlos verplempern kannst. Denn Zeit ist kostbar und wenn du dir angewöhnst, deine Zeit effizient auszunutzen, erzielst du nicht nur bessere Ergebnisse – du nimmst dir selbst Druck von den Schultern und kannst dir nach der erledigten Arbeit eine ausgiebige, stressfreie Pause gönnen.

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Für all diese Ratschläge gilt das altbekannte Sprichwort: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Organisation und Selbstdisziplin sind nicht nur im Studium und im Beruf dringend nötig. Sie gehören glücklicherweise auch zu den Dingen im Leben, die du lernen kannst. Wenn ihr eure Produktivität erhöhen wollt, dann haben unsere Freunde von bestlifehacks.de noch ein paar tolle Tipps für euch.

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Wir wünschen dir viel Erfolg und jede Menge Energie für 2018! Lass dich nicht ärgern und gib nicht auf, wenn es mal nicht nach Plan läuft. Wenn du entschlossen bist und dran bleibst, wirst du es schaffen.

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