Dein Weg zum perfekten Blog-Foto!

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Das perfekte Foto für den eigenen Blog – schwer? Nein, definitiv nicht. Zusammen mit dem BlogFotoblogOnline” erklären wir euch heute, wie ihr die wichtigsten Blogger-Fotos aufnehmt und dabei ansprechende Ergebnisse erhaltet, die euren Feed aufpeppen. Lest unseren Blogbeitrag und ihr seid perfekt für alle Mode- und Produkt-Fotos vorbereitet. Welches Equipment ihr braucht und wie ihr es einsetzt folgt im Beitrag

 

Fotos für Blogs – Worauf kommt es an?

Ansprechende Fotos werten euren Blog durch ihre reine Präsenz deutlich auf. Ihr solltet sie gerade in den Beiträgen einsetzen, um mit ihnen als Eye-Catcher die Besucher anzulocken. Doch nicht nur hier sind sie sehr wichtig. Auch im Social Media-Bereich, der heutzutage eine sehr bedeutende Rolle eingenommen hat, könnt ihr mit ansprechenden Fotos eine Menge Besucher locken. Denn seien wir mal ehrlich, wer arbeitet sich denn heute noch durch seitenweise Google-Einträge, um an nützliche Tipps für den Alltag zu kommen? Und um in den Posts potentielle Nutzer beim ersten Blick anzusprechen, sollten eure Fotos immer den Inhalt des Beitrags widerspiegeln. Da ihr im Optimalfall diesen Beitrag selbst verfasst habt, werdet ihr auch kein Stock-Foto finden, mit dem ihr dies erreichen könnt.

Um professionell wirkende Fotos für euren Blog zu machen, solltet ihr euch zunächst einmal vom Automatik-Modus eurer Kamera verabschieden. Denn mit diesem werdet ihr in keinem Fall zu dem Ergebnis kommen, das ihr anstrebt. Und dieses Ergebnis beinhaltet eine optimale Belichtung mit einem bewusst gewählten Hintergrund und ansprechender Inszenierung. Nur qualitativ hochwertige Fotos tragen zu einem ansprechenden, professionell wirkenden Gesamtbild bei. Und Handy-Fotos reichen somit in der Regel nicht aus, um dieses Gesamtbild zu stärken.

Wie bereits erwähnt, spielt der Hintergrund bei Blog-Fotos eine enorm große Rolle. Dieser sollte zum Motiv passen und nicht zu aufregend sein. Denn dann würde er vom Model oder Produkt ablenken. Doch nicht nur zum Motiv muss der Hintergrund passen, sondern auch zu eurem Blog selbst. Betreibt ihr einen fröhlichen Blog, solltet ihr überwiegend helle Fotos in eure Beiträge einbinden, denn diese wirken immer freundlich und passen somit optisch perfekt auf eure Seite. Beschäftigt ihr euch jedoch mit ernsteren Themen, dürfen es auch häufiger mal Fotos mit dunklem Hintergrund sein.

 

Wie stelle ich gewisse Themen fotografisch am Besten dar?

Blog-Fotografie: Lebensmittel
Blog-Fotografie: Lebensmittel

Bevor ich auf die einzelnen Themenfelder eingehe, möchte ich euch einige generelle Tipps geben, die ihr bei jedem Foto beachten solltet:

Stellt immer sicher, dass der Horizont auf eurem Foto gerade ist. Sicher kann man einen schiefen Horizont als Stilmittel einsetzen, doch gerade zu Beginn sollte man sich an dieser Regel halten. Erst wenn ihr ein Gespür dafür bekommen habt, was gut aussieht und was nicht, könnt ihr euch an einen schiefen Horizont heranwagen.

Nutzt verschiedene Bildausschnitte und entscheidet nachher, welcher euch am Besten gefällt, oder welcher am meisten Sinn macht. Gerade wenn ihr mehrere ähnliche Fotos in einem Beitrag veröffentlichen möchtet, solltet ihr möglichst für jedes Motiv einen anderen Bildausschnitt wählen. So könnt ihr die Fotos für den Leser interessanter gestalten und er hat nicht das Gefühl ständig das selbe Bild zu sehen.

Des Weiteren solltet ihr im Foto selbst das Produkt oder euer Model immer in den Vordergrund stellen. Das erreicht ihr, indem ihr eine niedrige Blendenzahl wählt, euren Hintergrund also besonders unscharf macht. Dadurch rückt das fokussierte Objekt automatisch in den Vordergrund und zieht die Blicke eurer Besucher auf sich. Außerdem ist es sehr hilfreich, wenn ihr das Produkt oder Model im Fluchtpunkt platziert, sodass alle Linien auf es zulaufen. Denn genauso, wie die Linien, wird auch der Blick des Betrachters zum Fluchtpunkt geführt.

 

Outfits

Outfits fotografiert man in der Regel auf Augenhöhe des Models. Aber natürlich sind auch Detailaufnahmen möglich. Diese sollten jedoch nicht zu nah am Model sein, denn sonst wirkt das Foto durch den fehlenden Hintergrund und somit auch durch das fehlende Bokeh uninteressant. Und wo wir gerade beim Hintergrund sind: Ihr solltet unbedingt darauf achten, dass dieser auch farblich zum Outfit passt. Gerade grüne Hintergründe harmonieren nämlich sehr häufig nicht mit der Kleidung und wirken somit störend. Natürlich kann man diesen im Nachhinein durch Filter oder ähnliches etwas abschwächen, aber warum soll man sich die Arbeit machen, wenn man es im Vorhinein schon vermeiden kann?

Bei den Posen sind eurer Phantasie selbstverständlich keine Grenzen gesetzt. Es gilt nur: Bewegt sich euer Model auf dem Foto, wirkt es dynamischer. Habt ihr selbst keine Ideen, welche Posen es gibt, solltet ihr euch ein sogenanntes Posebook zulegen. Diese sind oft relativ preiswert zu erhalten und verschaffen euch einen schönen Überblick, welche Grundposen es alles gibt.

 

Produkte

Im Gegensatz zu den Outfits, wo ihr dem Foto durch die Pose des Models Dynamik verleihen könnt, müsst ihr diese bei Produktfotos durch die Umgebung eures Produktes erzielen. Aus diesem Grund solltet ihr um euer Produkt herum immer zu diesem passende Dekorationen platzieren. Möchtet ihr beispielsweise eine Sonnenbrille fotografieren, könntet ihr diese auf ein wenig Sand legen und neben ihr Muscheln und einen Seestern platzieren (siehe Abbildung 1). Dadurch wirkt das Umfeld der Sonnenbrille wesentlich natürlicher und lebhafter.

Achtet aber darauf, dass ihr es nicht übertreibt. Denn platziert ihr zu viele Dekorationen, ist nicht mehr direkt ersichtlich was das eigentliche Produkt ist. Und das sollte jedoch zu jedem Zeitpunkt klar sein.

Ebenfalls essentiell wichtig ist die optimale Ausleuchtung des Produkts. Es sollten keine harten Schatten zu sehen sein und auch kein Detail des Produktes durch einen Schatten verdeckt werden. Außerdem werden häufig Farben durch Schatten verfälscht, was eure Leser verwirren könnte.

Produktfoto, Fotografie
Abbildung 1, Blog-Fotografie: Produktfoto

 

Lebensmittel

Bei Lebensmitteln und Speisen verhält es sich sehr ähnlich, wie bei der Produktfotografie. Im Grunde sind Lebensmittel ja nichts anderes. Jedoch bietet es sich hier an, Zutaten in ihrer Rohform als Dekoration zu verwenden. Achtet auch darauf, dass diese farblich an das Lebensmittel angepasst sind, denn sonst lenkt sie wieder vom eigentlichen Fokus-Objekt ab.

Fotografiert ihr besonders frische Produkte, habt ihr zudem noch die Möglichkeit diese beispielsweise durch feine Wassertropfen, die ihr vorher aufgesprüht habt, noch frischer wirken zu lassen.

 

Beleuchtung von Blog-Fotos

Die Beleuchtung eurer Fotos ist essentiell wichtig, denn nur gut ausgeleuchtete Bilder überzeugen und vermitteln Professionalität. Je nach Ausrichtung des Blogs passen oft sogenannte High-Key oder aber auch Low-Key Fotos. High-Key beschreibt die Aufnahme von sehr hellen, teilweise sogar überbelichteten Fotos. Solche Fotos strahlen ein großes Maß an Reinheit aus. Das genaue Gegenteil sind Low-Key-Fotos. Sie sind sehr dunkel, unterbelichtet und wirken eher “dreckig”. Präsentiert ihr regelmäßig Produkte, Mode oder BeautyFotos, eignen sich normalbelichtete und High-KeyFotos. Solltet ihr zum Beispiel ein Fotograf sein, der seine Leidenschaft in düsteren oder sogar Nachtaufnahmen wiederfindet, solltet ihr natürlich keine High-Key-Fotos posten. 

Zwar kann man sich danach gut richten, eine feste Vorschrift ist es aber dennoch nicht. 

 

Mit was kann ich beleuchten?

Zum Beleuchten eignen sich oftmals einfache Softboxen mit Dauerlicht-Funktion. Wieso Dauerlicht? Besonders für den schnellen Einsatz mit unterschiedlichsten Kameras sind sie super, da man keine Empfänger und Sender tauschen muss. Auch für nicht ganz so fotografieaffine Menschen ist Dauerlicht besser geeignet, da man die Auswirkungen auf das Bild sofort sieht, ohne erst ein Foto aufnehmen zu müssen. 

Immer häufiger sieht man sogenannte Ringlichter bei Bloggern.  Ringlichter sind runde Leuchten, die keine Blitzfunktion haben und in einem Bereich in der Mitte des Rings für eine perfekte Ausleuchtung des Objekts sorgen. Nimmt man damit beispielsweise sein Selfie am Morgen auf, verschwinden alle Schatten im Gesicht. Obendrauf gibt es wunderschöne Effekte in den Augen.  

Ist man viel mobil unterwegs und kann keine Blitze, Softboxen oder Ringlichter einsetzen, gibt es viele Lichtformer auch mit Akku oder zum Aufstecken auf das Smartphone. In vielen Situationen reicht der Smartphone-eigene Blitz nicht aus oder liefert nicht den gewünschten Effekt. 

Man sollte beachten, dass es nicht für jedes Einsatzgebiet die perfekte Beleuchtung gibt, oftmals muss man einfach experimentieren und seinen eigenen Stil finden. Was gefällt dir am Besten? Genau das solltest du umsetzen. Achte aber darauf, dass deine Bilder sich ähneln, um eine gewisse Kontinuität sicherzustellen. 

Selfie

 

Das perfekte Setup für Blogger

Neben der Beleuchtung gibt es einen weiteren Aspekt, den Blogger beachten müssen. Das Setup zur Aufnahme der Fotos. Hier ist es wichtig, sich bereits zu Beginn die Frage zu stellen, ob man ausschließlich fotografiert oder auch filmt. Die nächste Frage, die es zu beantworten gilt, ist: Bin ich viel unterwegs oder bereite ich meinen Content meist nur zu Hause oder im Büro vor?

Nun zur Beantwortung der Fragen. Filmt ihr oder seid oft unterwegs? Dann ist die perfekte Kamera für euch eine Systemkamera. Fotografiert ihr nur und dazu noch meist zu Hause oder in der Nähe eurer Wohnung, darf es neben einer Systemkamera auch gerne eine DSLR sein. 

Wie kommen wir zu so einer Aufteilung? Nunja, das ist prinzipiell sehr einfach zu erklären. Spiegelreflexkameras galten die letzten Jahre als die einzig wahren “Profi-Kameras”. Sie lieferten die besten Bildergebnisse und hatten die größte Auswahl an Anbauteilen wie Objektiven, Blitzen und Co. 

Spiegelreflexkameras haben – nicht zuletzt aufgrund ihrer Größe – einen starken Konkurrenten bekommen. Aktuelle Systemkameras haben viele Gemeinsamkeiten mit DSLRs. Die Entwickler haben sich aber hauptsächlich die guten Eigenschaften abgeschaut und diese in teils wesentlich kompaktere Gehäuse verbaut. So verzichten Systemkameras gänzlich auf den Platzfresser in einer DSLR: den Spiegel. 

Sensoren, Prozessoren, Wechselobjektive und die Software der DSLRs sind geblieben und machen solche Kameras zu echten Alternativen zur klassischen Profi-Kamera

Da sich unsere Fragen allerdings nicht nur mit der Transportabilität beschäftigen, sondern auch mit dem Potential der Kamera als Videokamera fungieren zu können, gehen wir auch hierauf noch etwas ein. 

 

Filmen / Vlogs

Spiegelreflexkameras haben beim Filmen oft ein Problem: die Kameras sind hauptsächlich auf den Markt der Fotografen ausgelegt und waren ursprünglich auch dafür gedacht. Aus diesem Grund behandeln viele Hersteller die Videofunktionen der Kameras sehr stiefmütterlich und schenken professionelleren Funktionen keine Beachtung. Die Standardsoftware auf den DSLRs erlauben obendrauf meist nur Aufnahmen bis zu einer Länge von 10 Minuten, obwohl Bildqualität und die Flexibilität der Objektive dafür sprechen.

Für Daueraufnahmen sind sie aber keineswegs geeignet, da die 10-Minuten-Grenze den Sensor vor Überhitzung schützen soll. Natürlich gibt es diverse Custom-Firmware für Spiegelreflexkameras wie zum Beispiel “Magic Lantern” für CanonKameras. Diese Firmware erlaubt den ernsthafteren Einsatz zum Filmen. Allerdings merkt man hier schnell, dass nur eine Kamera-Marke genannt wird. Sucht man zum Beispiel für seine Nikon eine andere Firmware, kommt man sehr schnell an seine Grenzen, bzw. findet keine passende Software. Darüber hinaus erlischt beim Wechsel der Firmware die Garantie des Herstellers. Nun genug zu DSLRs als Videokamera. Wer sich die Erläuterungen durchgelesen hat, wird jetzt ahnen, was jetzt folgt:

Die allermeisten Modelle von Systemkameras haben mit der Thermik innerhalb der Kamera weniger Probleme und eignen sich deshalb auch super als Videokamera. Vielerorts eingesetzt sind Sony’s Alpha 7 Modelle. Sie haben viele professionelle Videofunktionen an Bord und erlauben so einen großflächigen Einsatz – jedenfalls sofern der Akku nicht vorher aufgibt. Tatsächlich leiden noch viele Systemkameras unter Akku-Problemen. So kann es sein, dass man alle 30-40 Minuten beim Filmen den Akku tauschen muss. Wie bereits beschrieben haben Systemkameras teilweise identische Sensoren wie DSLRs, weshalb sie sich selbstverständlich für Fotos perfekt eignen, darüber hinaus sind sie deutlich schneller, da kein mechanischer Spiegel nötig ist. Auch die Wechseloptiken – wenn auch oft teurer als vergleichbare Optiken bei Spiegelreflexkameras – verschaffen große Flexibilität.

Trotz des Blogger-Daseins möchte man die Kamera nicht andauernd festhalten müssen. Möchte man Vlogs aufnehmen, sollte ein Gorilla-Pod-Stativ zur Standard-Ausrüstung zählen. Auch ein klassisches Dreibein-Stativ, beispielsweise ein Rollei C50i gehört zur Pflichtausstattung, genauso wie ein Fernauslöser

Portable Videolichter (Dauerlicht) und Aufsteckblitze sind empfehlenswert. 

 

Was muss ich mindestens haben?

Habt ihr für den stationären Einsatz ein Ringlicht wie oben beschrieben, gibt es auch Halterungen für die Kamera, um diese mittig im Ringlicht zu fixieren. Damit ist eine perfekte Ausleuchtung eures Gesichts oder Produkts garantiert. 

Damit die Kamera immer genug Saft hat, empfehlen sich mehrere Ersatzakkus, ganz egal, für welche Kamera-Art du dich entscheidest. 

Für spontane Schnappschüsse zwischendurch muss es nicht immer die DSLR oder Systemkamera sein. Von Kompaktkameras sollte man hier Abstand halten. Aktuelle Handys, besonders Modelle mit Doppelkamera wie das iPhone 8 Plus oder iPhone X, sowie Google Pixel 2 liefern meist bessere Ergebnisse und täuschen wenigstens einen TiefenschärfeEffekt vor. Daran scheitern die meisten Kompaktkameras und so könnten Fotos aus einer billigen Knipse die Kontinuität eures Feeds zerstören. 

 

Wie und was fotografieren Lifestyle-Blogger?

Lifestyle-Blogger posten ja bekanntlich über alles, was ihnen im Leben begegnet und im Alltag passiert. 

Die vermutlich am häufigsten vorkommende Kategorie ist die Fashion. Dort präsentieren sie ihre neuen Lieblingsteile, ganz nach dem Motto „Je auffälliger, desto besser“. 

Komplette Outfits werden meist in der Halbtotalen aufgenommen. Dabei befinden sich die Blogger oft draußen, entweder in der Natur oder in einer Stadt. Wenn es sich nur um einzelne Teile handelt darf es, wie bereits erwähnt, auch mal eine nähere Aufnahme sein und es muss nicht alles vom Körper zu sehen sein. Kleidung wird generell meist nur am Körper angezogen gezeigt. 

Oftmals werden auch Uhren fotografiert. Sie befinden sich entweder am Handgelenk der Person oder werden einzeln platziert. Hierfür wird vielmals die Nahaufnahme verwendet. Der Hintergrund ist dabei schlicht, damit nicht vom Produkt abgelenkt wird. 

Für Produktfotos gibt es beispielsweise Plakate mit Holzhintergründen. Vor allem weiße Holzhintergründe lassen sich universell einsetzen, sind neutral aber nicht so langweilig wie rein weiß.

Ein weiteres weit verbreitetes Thema ist Food. Auch hiervon werden viele Fotos gepostet. Das Essen wird nah fotografiert, sodass der Fokus darauf liegt. Der Hintergrund ist fast immer schlicht oder mit einzelnen Elementen, die auf dem Tisch stehen, gestaltet.

 

Blog-Fotografie: Produktfoto einer Uhr
Blog-Fotografie: Produktfoto einer Uhr

 

Was muss ich für das perfekte Selfie beachten?

Das Selfie ist wahrscheinlich die meistgenutzte Variante für ein Foto. Auch Blogger schießen sehr oft Selfies um ihre Reisen, ihre Kleidung oder das neuste Accessoire zu präsentieren.

Mit diesen Tipps gelingt euch das perfekte Selfie.

Bevor ihr ein Selfie macht solltet ihr euch die Frage stellen, was ihr damit aussagen wollt. Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr, als tausend Worte. Überlegt euch, wie ihr euch darstellen wollt, was Gestik, Mimik, Kleidung und Umgebung über euch aussagen sollen. Wollt ihr einen eigenen Stil zum Beispiel durch eine gleiche Pose oder ein auf allen Fotos wiederkehrendes Element kreieren?

 

Der Gesichtsausdruck

Der Gesichtsausdruck ist ein entscheidendes Kriterium für das perfekte Selfie. Je nachdem wie viel ihr von euch zeigen wollt, rückt das Gesicht entsprechend in den Fokus. 

Mit einem glücklichen Gesicht oder einem Lächeln könnt ihr generell nichts falsch machen. Es kommt bei den meisten Leuten viel besser an als ein Duckface oder Schmollmund. Gerade auf sozialen Plattformen wie Instagram bekommt ihr dadurch keine Aufmerksamkeit mehr. Auch eine Grimasse oder trauriges Gesicht ist nicht zu empfehlen. 

Falls ihr eher ein ernsterer Typ seid und euch beim „in die Kamera lächeln“ seltsam vorkommt, kann auch ein cooler, gesammelter Ausdruck gut funktionieren. 

Probiert einfach aus, was am besten zu euch passt. 

 

Die Beleuchtung

Die Optimale Beleuchtung ist das A und O beim Fotografieren. Achtet immer auf das Licht. Durch unvorteilhafte Schattenwürfe können Konturen verzerrt werden und ihr seht auch mal schnell älter aus. Es gibt zwei Lichtquellen, die am meisten schmeicheln: Das natürliche Tageslicht und die Position frontal zu einer Lichtquelle oder eben direkt davor.

Der Winkel ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Ihr solltet euer Selfie niemals von unten schießen, dadurch bekommt ihr schnell ein Doppelkinn und das Gesicht wirkt dicker. Die Zauberformel lautet 45 Grad für das perfekte Selfie. Fotografiert also leicht von oben. Dabei den Arm etwas anwinkeln, nicht ganz ausstrecken und das Smartphone knapp über Augenhöhe halten. Haltet auf jeden Fall genug Abstand zur Kamera, sodass das Gesicht nicht zu dicht an der Linse ist. 

Den Kopf könnt ihr etwas zur Seite drehen, damit das Foto natürlicher und nicht komplett gestellt aussieht. Auch hier: Übung macht den Meister. Die meisten Selfie-Liebhaber machen 40 Bilder, bevor sie mit einem zufrieden sind, das sie posten wollen. 

Nun heißt es: Findet eure Schokoladenseite. Ziemlich alle Menschen haben eine Gesichtshälfte, die fotogener ist als die andere. Auch die Frisur kann dazu beitragen, dass eine Gesichtshälfte besser betont wird.

 

Die Nachbearbeitung

Heutzutage gibt es fast niemanden, der sein Bild nicht nachbearbeitet. Mit einem Schwarzweiß oder Sepia Filter könnt ihr Augenringe kaschieren. Gerade Instagram wird für die Nachbearbeitung sehr gerne verwendet, da dort viele verschiedene Filter angeboten werden. 

Mit einem Weichzeichner könnt ihr eine makellose Haut erzeugen. Achtet aber darauf, dass die Filter und andere Nachbearbeitungen nicht zu extrem werden, da das Foto sonst übertrieben und unnatürlich wirkt.

Lasst euch vom Hintergrund nicht die Show stehlen. Passt also auf was noch auf dem Foto zu sehen ist. Durch einen unpassenden Hintergrund, wie beispielsweise ein Zimmer voller Chaos wird die Aufmerksamkeit von euch abgelenkt  und es macht einen schlechten Eindruck.

 

Fazit

Ihr seid jetzt also perfekt auf euren nächsten Beitrag vorbereitet und könnt ihn mit ansprechenden Fotos für die Leser interessanter wirken lassen. Experimentiert auch ein wenig herum und mit der Zeit werdet ihr die Fotos im Schlaf vorbereiten und schießen können. Und ihr werdet sehen: Schon bald wirken sich die zunächst so unscheinbaren Fotos auf eure Besucherzahlen aus!

Wenn ihr jetzt neugierig auf Foto-Tipps geworden seid, schaut doch bitte mal bei unseren Freunden von FotoblogOnline vorbei! Da findet ihr eine ganze Menge mehr davon und noch einiges darüber hinaus 🙂

 

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